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In der Gruppe Gemeinschaftsgefühl und soziales Handeln entwickeln Wenn man sie überhaupt nicht braucht, können Christian und Jürgen zufrieden sein. Nicht etwa, weil sie sich vor Arbeit und Verantwortung drücken, sondern weil die Ruhe bedeutet, dass alles im Lot ist, dass es stimmt an der Basis im Jugendrotkreuz. Die beiden leiten die Jugendarbeit und sind zuständig fürs gesamte Oberallgäu, fürs Kleinwalsertal und Kempten. Sie halten die Fäden in der Hand für die Arbeit vor Ort, schaffen notwenige Rahmenbedingungen, koordinieren Veranstaltungen und sind immer da, wenn es darum geht, Konflikte zu schlichten. Die Strukturen für die 230 Mitglieder in insgesamt acht Ortsgruppen wirken bis auf die unterste Ebene. „Zu uns kommen die Großen ebenso wie die Kleinen, anstatt zu warten bis ihnen der Hals platzt, wenn etwas nicht so passt", meint Christian. Darüber hinaus hilft der Kreisausschuss, der sich alle zwei Monate trifft, den Kontakt zu den Ortsgruppen zu halten. In der Regel geht es aber nicht um Probleme, sondern um eine spannende und abwechslungsreiche Jugendarbeit. In den Jugendrotkreuz-Gruppen dürfen Kinder schon ab fünf oder sechs Jahren aktiv werden. „Gerade im Grundschulalter sind die Kleinen noch echt begeisterungsfähig", weiß Jürgen. Bei den ganz jungen Kindern laufen die Gruppenstunden dem Alter entsprechend mit viel Spiel und Spaß ab. Je älter sie werden, desto praxisbezogener werde die Arbeit.
„Und man kann in alle Bereiche hineinschnuppern, egal ob bei der
Bereitschaft, bei der Wasserwacht oder bei der Bergwacht", zählt Christian
die klassischen Bereiche der Rotkreuz-Arbeit auf. Innerhalb der Gruppe
sollen die Jugendlichen Gemeinschaftsgefühl und soziales Handeln
entwickeln und zwar nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch,
beispielsweise bei der Vorbereitung von Hilfstransporten. |
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